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Die Hänigser Schule

Am 11. November 1911 wurde die Hänigser Kaffeemühle eingeweiht. Der zweigeschossige Bau wies damals fünf Klassenzimmer, zwei Nebenräume, eine Hausmeister- und eine Lehrerwohnung auf.

Von da an wuchsen die Schülerzahlen ständig an; ganz besonders nach dem Zustrom der Flüchtlingsfamilien 1952. Rund 53 Schüler kamen zu der Zeit auf einen Lehrer. Provisorische Klassenzimmer mussten im Haus am Pappaul eingerichtet werden.

Im April 1954 entstand dann gegenüber der Kaffeemühle der eingeschossige Winkelbau. Dieser Bereich wies sechs Klassenzimmer, zwei Gruppenräume, Lehrerzimmer und Eingangshalle auf. Sie waren mit schallschluckenden Akustikplatten, Neonlampen und Lautsprecheranlage, für den Empfang des Schulfunks, ausgestattet. Die Schüler nannten diesen Bereich „Schafstall“.

1959 erbaute man in der Nähe der Kaffeemühle eine Turnhalle mit Glasfensterfront und Schwingboden.
Das Haus am Pappaul wurde von 1954 bis zu ihrer Auflösung 1960 von der Landwirtschaftlichen Berufsschule genutzt.

Von 1960 bis 1963 bezog -  aus Platzgründen - dann wieder die Volksschule diese Räume. 1961 beschloss der Hänigser Rat den Bau eines Zehnklassentraktes und einer Schulaula.

1964 konnten die Klassenräume im Zehnklassentrakt bereits bezogen werden. Für lange Zeit blieb dies die letzte Baumaßnahme an der Hänigser Schule.
Von 1974 an konnten die Hänigser Hauptschüler auch die zehnte Klasse besuchen und ihren Realschulabschluss machen. Das Vorhaben 1977 die Realschule nach Hänigsen zu bekommen kam nicht zustande.

1989 erhielt Hänigsen die neue Ballspielhalle.

1998 gründete sich der Förderverein, unter anderem mit dem Ziel, Teile der Einrichtung aus eigener Kraft zu erneuern.

1999 investierte die Gemeinde 90.000,-- DM  für den Anbau neuer Verwaltungsräume. Der Wunsch, dass danach weitere Sanierungsmaßnahmen folgen ist nicht in Erfüllung gegangen. Erst nach der Ausgliederung der Hauptschule 2006 sind erste Umbaumaßnahmen für die Einrichtung eines Hortes durchgeführt worden. Weitere, dringend erforderliche Sanierungsmaßnahmen sind in Planung. Die Gestaltung des Schulhofes wird dabei, unter Federführung des Fördervereines, ein ganz besonderes Projekt und hoffentlich der Beginn für eine neue „Schulzeit“.