Unsere Fahrt ins Kohlekraftwerk Mehrum

Am Dienstag dem 19.11.13 sind wir mit privaten PKWs ins Kohlekraftwerk Mehrum gefahren.Wir haben uns um 8.15 Uhr vor der Aula getroffen. Acht Eltern hatten sich bereit erklärt uns in Kohlekraftwerk zu fahren. Nachdem wir auf die Autos aufgeteilt waren ging es los. Nur leider gab es ein Problem. Auf unserem Weg nach Mehrum waren so viele Baustellen, dass wir einen Umweg fahren mussten, aber fast niemand kannte sich dort aus. Zum Glück hat Frau Ketz Zettel mit einer Wegbeschreibung kopiert.

Endlich nach 40 Minuten waren wir da. Es war riesengroß. Auf einer Tafel am Eingang stand: Seit über 6 Jahren unfallfrei. Wir sind bis zu einem Haus auf dem Gelände weitergegangen, vor dem Herr Süß unser Führer im Kraftwerk stand. Nun sind wir in das Haus gegangen. Dort waren fast nur Büros, aber wir sind in ein Besprechungszimmer gegangen. Herr Süß hat uns begrüßt und wir haben und 24 Minuten einen Film über das Kohlekraftwerk in Mehrum geguckt.

Als der Film zu Ende war sollten wir uns aus einem Automaten Ohrenstöpsel nehmen und in die Tasche stecken. Außerdem brauchten wir alle einen Schutzhelm. Dann ging es los.

 

Draußen hat Herr Süß uns etwas über die Rauchgasentschwefelung erzählt. Wir sind bis zu einem riesigen Gebäude weitergegangen – dem Kesselhaus. Nun sollten wir unsere Ohrenstöpsel rein machen und sind ins Kesselhaus gegangen. Dort war es ziemlich laut. Erst einmal sind wir rumgegangen und haben uns die 6 Kohlemühlen angesehen, in denen die Kohle klein gemahlen wird. Danach sind wir mit einem riesen Fahrstuhl alle (35 Personen) 102 Meter in die Höhe gefahren. Oben im Kesselhaus war es immer noch laut und es gab nur ein Gitter auf dem wir standen und bis nach unten gucken konnten. Herr Süß hat uns den Kessel gezeigt, der an der Decke hing : ´Boah, war der groß. `

 

Dann sind wir bis zu einer Stelle weitergegangen an der wir in den Kessel hineingucken konnten. Dort war wirklich ein sehr heißes, helles Feuer zu sehen, wo die Kohle verbrannt wurde. Anschließend sind wir mit dem Fahrstuhl wieder nach unten gefahren und sind in den Turbinenraum gegangen. Dort waren zwei riesige, orangene Behälter, in denen die Turbinen waren. Wir haben unsere Handrücken an die Turbinen gehalten und konnten die Bewegung spüren, die die Turbinen machen. Außerdem war dort ein riesiger Kran. Von dort aus sind wir ins den Überwachungsraum des Kraftwerkes gegangen. Hier befanden sich viele Knöpfe, Tasten und Bildschirme.

 

 

Endlich sind wir wieder an die frische Luft gegangen. Herr Süß hat uns erzählt, dass bei der Stromgewinnung im Kohlekraftwerk auch Asche und Gips entsteht. Nun sind wir in einen Raum gegangen, in den die Asche transportiert wird. Dort hat es gestunken. Die Asche wird auch für den Straßenbau verwendet.

Danach sind wir in ein riesiges Gipslager marschiert. Auf einem großen Förderband wurde der Gips durch den Raum transportiert und auf Lastwagen verladen. Aus diesem Gips werden in einer fremden Firma Gipsplatten für den Trockenbau hergestellt.

 

Als wir wieder draußen waren hat uns Herr Süß gefragt wie breit wohl der große Kühlturm sei. Wir sagten so etwas wie 100 Meter, 20 Meter und 50 Meter. Als Herr Süß uns gesagt hat, dass er 96 Meter breit ist haben wir alle gestaunt, denn so breit sah er gar nicht aus.

 

Nun sind wir in eine Halle für Lastwagen gegangen. Dort waren ein Abladekran und zwei riesige Waagen im Boden, auf denen die Ladung der LKWs gewogen werden kann. Wir haben uns alle gemeinsam gewogen.

Anschließend sind wir wieder in das Besprechungszimmer gegangen und wir konnten Herrn Süß noch Fragen zum Kohlekraftwerk stellen. Herr Süß hat sich dann von uns verabschiedet und wir sind zurück zur Schule gefahren.

Das war ein toller Vormittag im Kohlekraftwerk Mehrum.

(Maja)